Wenn Ihr Kind Lernschwierigkeiten hat
und/oder Verhaltensauffälligkeiten zeigt, dann gibt es viele Dinge die Sie unternehmen
können:
1. Unbehandelte körperliche
Zustände können häufig als "psychiatrisches Symptom" in Erscheinung treten. Bei
der Verschreibung üblicher, rezeptpflichtiger Medikamente kann es zu Nebenwirkungen
in Form unerwünschter Verhaltensweisen kommen. Sogar bei einem beliebten Medikament
zur Behandlung von Akne kam es in einigen Fällen zu Depression und Selbstmord bei
Teenagern.
2. Lassen Sie Ihr Kind von
einem kompetenten Arzt für Umweltmedizin auf Allergien und Vergiftungen testen.
Es gibt auch viele Bücher, die alternative Wege beschreiben. Sie beschreiben
wie man Verhaltensstörungen sicher und drogenfrei mit Schonkost, Nährstoffen,
Sport und Disziplin behandeln kann. Vernünftige medizinische Betreuung, gute
Ernährung, eine gesunde, sichere Umgebung sowie Aktivitäten die das
Selbstbewusstsein
stärken, werden für das problembelastete Kind weit mehr tun als die Brutalität
wiederholter Drogenverabreichung und andere Missbräuche der Psychiatrie.
3. Sie haben Rechte! Stellen Sie
sicher, dass die Schule Ihres
Kindes darüber informiert ist, dass Sie keine Erlaubniss für
einen psychologischen Test oder Fragebogen geben. Bedenken Sie, dass die Informationen, die man aus solchen Tests
zieht zur Fehldiagnose missbraucht werden können, um Lernschwierigkeiten festzustellen.
Oder um zu behaupten dass Ihr Kind "in Gefahr" sei, so dass man Ihr Kind zum Schulpsychologen oder
Psychiater schickt, der ihm dann Psychopharmaka verschreiben könnte.
4. Sprechen Sie mit dem Lehrer
Ihres Kindes und stellen Sie sicher, dass die "Ganzwort"-Lesemethode nicht bei
Ihrem Kind angewandt wird. Verlangen Sie, dass Ihr Kind zuerst Buchstaben und
Laute lernt. Bitten Sie den Lehrer, er möge immer darauf achten, dass Ihr Kind
alle Wörter vollständig versteht, wobei es ein einfaches Wörterbuch verwendet.
Es ist auch wichtig, dass Ihr Kind viele Bilder, Photos und Zeichnungen zu dem Thema
bekommt, das es lernt.
5. Studien zeigen,
dass
Nachhilfeunterricht zu verbesserten Leistungen in der Schule führt. Wenn Ihr Kind
nicht lernt oder in der Schule zurückfällt oder einfach keine Freude am Unterricht
hat oder sich anscheinend nicht konzentrieren kann, sollten Sie einen kompetenten
Nachhilfelehrer finden, der Ergebnisse bekommt.
6. Wenn ein Kind sich in der Schule
anstrengen muß, kann es auch sehr kreativ und intelligent sein. Es kann sein, dass
es mehr Herausforderung braucht. Dr. Block empfiehlt: "Bestätigen Sie
die Fähigkeiten Ihres Kindes und geben Sie ihm Gelegenheiten Erfolgserlebnisse
zu sammeln."
7. Wenn Ihrem Kind eine psychiatrische
Droge verschrieben wurde, stellen Sie sicher, dass Sie alle Nebenwirkungen vollständig
verstehen. Bedenken Sie, dass diese bewusstseins- und stimmungsverändernden
Drogen die Einstellung und Stimmung einer Person zu ihren Mitmenschen und Situationen im
Leben verändern.
8.Wenn Ihr Kind eine verschriebene psychiatrische Droge nimmt, setzen Sie sie
nichtohne ärztliche Hilfe ab. Ein Drogenentzug kann nur unter kompetenter ärztlicher - nicht psychiatrischer -
Betreuung durchgeführt werden.
9. Reichen Sie eine
Beschwerde bei der KVPM ein (Verwenden
Sie das Formular auf dieser Internet Seite).Verwenden
Sie das Formular auf dieser Internet Seite) über jeglichen
Missbrauch,
den Ihr Kind erlitten hat. Die KVPM Bundesleitung kann Sie ggfs.
auch an eine lokale KVPM Gruppe weiter-
leiten, die Ihnen helfen kann.
10. Schreiben Sie an Ihren Abgeordneten zu diesem Thema und
verlangen Sie, dass jegliche Gesetzgebung, die psychiatrische oder psychologische
Überprüfung von Schulkindern fordert, verhindert wird. Die Schule sollte ausschließlich
pädagogische Methoden anwenden, um Verhaltens- und Lernprobleme zu lösen. (Sehen Sie
sich auch den Gesetzvorschlag auf dieser Internet-Seite an. Er ist so
verfasst, dass man ihn seinem Gesetzgeber vorlegen kann.)
ÖFFENTLICHE ANHÖRUNGEN:
In Pennsylvania, USA präsentiert ein Expertengremium, unter dem Vorsitz
des CCHR U.S. Präsidenten Bruce Wiseman (Mitte), einen Bericht mit den
Feststellungen bezüglich psychiatrischem Missbrauch von Kindern in Schulen.
11. Lassen
Sie die Resolution zum Schutz unserer Kinder
von möglichst vielen Menschen in Ihrer Umgebung unterschreiben. Schicken Sie die unterschriebene
Resolution an Ihren Abgeordneten zur Unterstützung seines Gesetzesentwurfs, der
zum Beispiel auf unserem Vorschlag beruhen kann. Schicken Sie bitte auch eine Kopie an die KVPM. Wir sammeln alle Unterschriften zu diesem Thema.
12. Gründen Sie eine
Interessengruppe oder treten Sie einer bei, um sich gegenseitig zu unterstützen.
Wenden Sie sich gegen die falschen Diagnosen und die Psychopharmaka,
die Kindern
verschrieben werden. Die KVPM kann sie dabei unterstützen. Bringen Sie auch andere
Eltern dazu ihren Abgeordneten zu schreiben, um den Gesetzvorschlag und die Resolution
zu unterstützen.
Noch ein letzter Rat von Dr.
Fred Baughman: "Wenn Ihnen jemand weis machen will, Ihr sei Kind geisteskrank und es
solle Stimulanzien oder jegliche andere Art von Psychodrogen nehmen, dann
nehmen Sie
ihr Kind und verlassen Sie sofort den Raum und die Schule."