Die folgenden Informationen wurden aus
verschiedensten Quellen zusammengetragen und stellen nur einen Bruchteil der
verfügbaren Erkenntnisse dar. Schon mit diesen wenigen Informationen wird
die ADHS Kontroverse für Eltern weitaus weniger verwirrend und
gefährlich und auf jeden Fall
vorhersehbarer.
Trotz aller Anstrengungen der Psychiatrie, sich als Wissenschaft
darzustellen handelte es sich bei der
wissenschaftlichen "Entdeckung" von ADHS buch-
stäblich um eine
Abstimmung per Handzeichen bei
einer Zusammenkunft eines Komitees der Amerikanischen Psychiatrischen
Vereinigung (APA)
im Jahre 1987. Innerhalb eines Jahres wurde bei
500.000 amerikanischen Kindern ADHS diagnostiziert,
nachdem ADHS in die psychiatrische einträgliche Bibel,
das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer
Störungen (DSM) eingetragen worden war...
Obwohl es
keine objektiven Beweise für ADHS gibt, wurden Millionen von Kindern auf Grund dieser
Diagnose geschädigt. Heute nehmen in den Vereinigten Staaten nahezu sechs Millionen Kinder
bewußtseinsverändernde Drogen nur aufgrund der Meinung der von sich eingenommenen "Experten"
über ADHS.
In den 90ern trugen die finanziellen Anreize der
US-Bundesregierung
dazu bei, die Anzahl der Kinder, bei denen "ADHS" diagnostiziert wurde zu steigern: Eltern
mit geringem Einkommen, deren Kinder die Diagnose "ADHS" bekamen, erhielten eine Unterstützung
von über 450 US $ pro Monat.1 Zudem erhielt 1991 jede Schule staatliche
Zuschüsse in Höhe von 400 US $ pro Jahr für jedes Kind, bei dem "ADHS" diagnostiziert wurde.2 Und wieder stieg die Zahl der
Kinder, bei denen diese "Störung" festgestellt wurde. Bis 1997 stieg die Anzahl der Kinder,
bei denen "ADHS" diagnostiziert wurde,
auf alarmierende 4,4 Millionen.3 Heute nähert sich
diese Anzahl sechs Millionen.
In Wirklichkeit handelt es sich bei ADHS um
eine stigmatisierende psychiatrische Diagnose. Sobald ein Kind das Etikett ADHS bekommen
hat, geht man davon aus, dass es an einer psychischen Krankheit leidet. Ja, man geht
tatsächlich davon aus, dass es psychisch krank ist (beschönigend als Störung
bezeichnet). Diese Diagnose kann das Empfinden eines Kindes über sich selbst als auch
das Bild seiner Mitmenschen über es in der Gegenwart und auch in der
Zukunft negativ beeinflussen. So könnten zum Beispiel Kinder mit der Diagnose "ADHS", denen
Stimulanzien verschrieben wurden später unter Umständen für die
Amerikanische Armee dis- qualifizieren. 1998 entließ die US-Armee mehr als 3.100
Rekruten mit psychiatrischer Vergangenheit. Sie nannte erhöhte "Medikation",
Behandlung von ADHS sowie andere "Verhaltensstörungen" als Grund für die
Ausmusterung.4
Zunahme der ADHS Diagnosen
in den USA, 1987, 1997, und 2001
1998 sagte der Psychiater Dennis Donovan aus
Florida: "ADS ist eine reine Erfindung. Sowohl Eltern als auch Kinder rennen wie die
Lemminge, um diese scheinbare Krankheit nachzuweisen ... Das unselige Bestreben auch
in normalem Verhalten eine Krankheit zu erkennen führt dazu, dass die Reihen der Kranken,
Gestörten, und Behinderten ganz massiv angewachsen sind."5
Beverly Eakman, Autorin des Buches "Cloning of the American Mind" (Das Klonen des amerikanischen Verstands) ,
sagt: "Diese Drogen machen die Kinder fügsamer aber nicht unbedingt besser. ADHS ist
ein Phänomen, aber keine 'Hirnkrankheit'. Da die Diagnose von ADHS betrügerisch ist, ist es
unerheblich, ob die Droge 'funktioniert'. Hier werden Kinder gezwungen eine Droge zu nehmen,
die stärker als Kokain wirkt, gegen eine so genannte Krankheit für die es noch keine Beweise
gibt."
Dr. Joe Kosterich, Bundesvorsitzender der australischen
Ärztegesellschaft für Allgemeinmedizin sagte: "Eine Diagnose von ADS ist gänzlich subjektiv....
Es gibt keinen objektiven Test. Es ist einfach eine Sache der Interpretation. Mag
sein, dass ein Kind in der Klasse laut ist oder nicht still sitzen kann. Die Grenze zwischen
einem Kind, das angeblich unter ADS leidet und einem gesunden lebenslustigen Kind
kann sehr verschwommen sein."6
Zunahme der ADHS Verschreibungen in den Vereinigten Staaten von 1997 bis 2001
Im März 1998 gab James Swanson vom nationalen Amerikanischen
Institut für geistige Gesundheit (U.S. National Institute for Mental Health), einer
der schärfsten Befürworter der Theorie von ADHS als
Krankheit vor einer Versammlung der
amerikanischen Gesellschaft für Jugendpsychiatrie zu: "Ich hätte gerne eine objektive
Diagnosemethode für die Störung [ADHS]. Im Moment ist die psychiatrische Diagnose
vollständig subjektiv.... Wir hätten gern biologische Nachweise - ein Traum der
Psychiatrie seit vielen Jahren."7 Vereinfacht
ausgedrückt: Nur weil ein Psychiater denkt oder der Meinung
ist, dass ein Kind ADHS hat, wird ein Kind für psychisch krank erklärt.
In seinem Buch "Ritalin Nation" sagt Dr. Richard De Grandpre: "In einer Studie, die in dem Fachblatt der Kinderheilkunde
'Pedriatrics' veröffentlicht wurde, wurde festgestellt, dass 80% der Kinder, von den man
annahm, dass sie hyperaktiv seien, 'vorbildliches Verhalten und nicht das geringste Zeichen
von Hyperaktivität in der Praxis' zeigten. Diese Untersuchung stimmt überein mit zahlreichen
weiteren Studien, Dutzenden von Zeitungsartikeln und beträchtlichen Unstimmigkeiten
zwischen Eltern, Lehrern und Ärzten darüber wer denn ADS habe. Das stellt die Existenz von
ADS als ein reales medizinisches Phänomen in Frage, da diese Symptome die
einzige Basis für die
Diagnose sind."8
Zunahme der Diagnose "Lernstörungen" in den USA.
William B. Carry vom Kinderkrankenhaus
Philadelphia
sprach während einer ADHS Konferenz der US Nationalen Institute für
Gesundheit im Jahre 1998
und fasste wie folgt zusammen: "Was in den USA zumeist
mit ADHS bezeichnet wird, liegt immer noch im Bereich des normalen Verhaltens ...
Diese Diskrepanz stellt das Konstrukt [von ADHS als 'Krankheit'] grundlegend
in Frage ..."9
WARNUNG: Setzen Sie keine Psychopharmaka ab, ohne den Rat eines kompetenten
nicht-psychiatrischen Arztes einzuholen.